BERLIN, BLEIB NICHT STILL

"Wir wollen diese Leute animieren, von sich aus etwas gegen die Ausbreitung des Hasses zu tun“, sagt Mark Cichon, Masterstudent für Marketingkommunikation im 3. Semester.




Master-Studierende der Studiengänge Strategic-Design und Marketingkommunikation der design akademie berlin engagieren sich in einem neuen Projekt im Zuge der „P2P: Facebook Global Digital Challenge“ gegen Hate Speech in Bezug auf Geflüchtete. Der lokale Bezug des Themas zum Standort Berlin hat die Studierenden dazu bewogen, sich dieser Problematik anzunehmen.

Mit dem „Don’t Be Silent Berlin“-Projekt versuchen die Studierenden, sich eine Stimme zu verschaffen und auf Hassrede aufmerksam zu machen. Denn Hassrede ist ein mittlerweile sehr gebräuchliches Mittel der Meinungsäußerung in sozialen Medien. Besonders die sozialen Netzwerke sind der Flut an Hasskommentaren meist nicht gewachsen und so steigt deren Zahl weiter an.

Das Projekt soll jedoch noch weit mehr erreichen, wie uns die Studentin Jessica Müller, eines der Gesichter hinter der Aktion, verrät: „Wir wollen nicht nur die Öffentlichkeit für das Thema sensibilisieren, sondern auch die klassischen „Bystanders“ wachrütteln. Also die Leute, die sich des Problems bewusst sind, aber dennoch nicht den Mut finden aufzustehen und etwas dagegen zu unternehmen. Mit „Don’t Be Silent Berlin“ wollen wir die Leute in Berlin ermutigen, laut zu werden für das, was richtig ist. Wir brauchen mehr Counter Speech, also Gegenrede, anstatt Hate Speech!“.

Von eigens durchgeführten Umfragen und Interviews, bis hin zu Guerilla-Aktionen und Social Experiments – die Master-Studierenden der design akademie berlin haben bereits einiges an Arbeit investiert und haben noch eine Menge geplant. „Wir hoffen, dass unsere Aktionen auf Gehör stoßen! Dafür brauchen wir die Unterstützung eines jeden und laden somit alle herzlich ein, sich unser Projekt anzuschauen und natürlich auch aktiv mitzuwirken!“, erklärt Prof. Katrin Androschin, Projektleitung an der design akademie berlin, SRH Hochschule für Kommunikation und Design.

 

#Actnow#Dontbesilent!

>> Zur Kampagne: Don't be silent

>> Artikel in der Berliner Zeitung vom 27.11.2017

>> Videobeitrag in der Deutschen Welle vom 05.12.2017