Young Professionals: „Branded Entertainment – Die Zukunft der Werbung?“

Offenes Kommunikationsforum thematisiert markengeschaffene Unterhaltung

Medienkompetenz vs. Trennungsgebot? Wie gut dürfen Marken unterhalten? Die Young Professionals-Reihe des Fachbereichs Marketingkommunikation rückte am 21. Februar 2014 das aktuelle Thema Branded Entertainment in den Fokus.

Oliver Hack von der Firma „Markenfilm“ produziert Branded Entertainment für Kunden wie Axe, Mercedes Benz oder auch die Telekom. Als Branchengast diskutiert er in unserem offenen Kommunikationsforum mit Absolvent Daniel Menthe (B.A. Marketingkommunikation) und Masterstudentin Lara Diener (M.A. Marketingkommunikation). Beide beschäftigen sich in ihren Abschlussarbeiten mit markengeschaffener Unterhaltung. Auch Alumni und Fachdozent Michael Graffius vom Fachbereich Marketingkommunikation und Moderator Gerd Brendel vom Deutschlandradio Kultur brachten verschiedene Perspektiven und Haltungen dazu ein.

„Der entscheidende Punkt des Branded Entertainment ist, dass die Marke zum Absender des Entertainments wird“ erläutert Oliver Hack. „Wichtig ist, dass die Marke offen als Absender damit umgeht. Wir haben die Entwicklung von einer Push- zur Pull-Werbung. Es geht immer um Emotionalität - damit kann man Menschen auf seine Seite ziehen. Werbung ist heute nicht mehr nur eine Botschaft. Sie unterhält uns.“


Heiss diskutiert wurde das Beispiel „Small World Machines“ der Marke Coca Cola, welches eine Annäherung der beiden Nationen Pakistan und Indien mittels Markenunterhaltung vorschlägt. Die unterschiedlichen Meinungen, ob Unternehmen und Marken als Absender von Botschaften und gesellschaftspolitischem Content fungieren dürfen und sollten und inwieweit man auch die Kritikfähigkeit des Konsumenten auf medienpädagogischer Seite hinterfragen kann zeigt die Brisanz des Themas.

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