Besuch im Atelier des kanadischen Kamerakünstlers Jeremy Lynch

Projekt „human“



Der kanadische Kamerakünstler arbeitet mit dem Prinzip der Daguerreotypie auf Chromsilberplatten. Dabei entstehen Daguerreotypes mit Hilfe einer Technik, die Louise Jacques-Mande´Daguerre 1839 veröffentlichte. Im Rahmen des Projekts „human“ fotografieren Jeremy Lynch und Yvie Ratzmann auf Silberplatten die in einem komplizierten handwerklichen Prozess empfindlich für Licht gemacht werden.

Es werden Portraits fotografiert, eine Weile bleiben sie im Atelier erhalten um sie später wieder überzupolieren und neue Menschen auf der selben Platte abzulichten : „...Unzählige Gesichter sind seit November 2011 auf den Silberplatten entstanden und wieder gegangen, was bleibt, ist allein die Erinnerung an eine Begegnung mit einem Menschen...“

Jeremy Lynch ist nicht online und verlässt sich bei seiner Arbeit allein auf Analogie. Wir haben sein Berliner Atelier im Maybachufer 16 besucht und dabei Einblicke in seine Philosophie und sein Labor erhalten. Traditionelle Fotografie hat in den Zeiten der Digitalisierung einen neuen Stellenwert eingenommen.


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