Anish Kapoor im Martin-Gropius-Bau

Exkursion B.A. Kommunikationsdesign



„Es war ein tiefes, schwarzes Loch, das ihn berühmt machte, 1992. Die Besucher der Documenta IX pilgerten zu Anish Kapoors kreisrunder Erdhöhle und erblickten – ein puderiges Nichts. Die Öffnung im Galerieboden war mit schwarzen Pigmenten ausgefüllt und ließ den faszinierten Betrachter im Unklaren darüber, wie weit es tatsächlich in die Tiefe geht.
Seitdem hat Kapoor der Kunstwelt die unglaublichsten Dinge beschert, tonnenschwere Skulpturen zum Beispiel, die es in ihren Dimensionen mit Hochhäusern aufnehmen können. Aus der Documenta- Entdeckung von damals ist heute ein Superstar geworden, ein Big Shot der Bildhauerkunst, um den sich die großen Ausstellungshäuser der Welt rangeln.“
- Tagesspiegel.de -

Die Schau bietet mit etwa 70 Werken auch einen Überblick über das abstrakt-poetische Werk des Turner-Preisträgers. Kapoor, 1954 in Bombay geboren, zählt zu den prominentesten Vertretern der „British Sculpture“. Er kam 1973 nach London, wo er seither lebt und arbeitet. Kapoor studierte an der der Hornsey School of Art Bildhauerei.
Seine Arbeiten sind aus natürlichen und künstlichen Materialien geschaffen. Sie dienen Kapoors unendlich einfallsreicher und suggestiv abstrakter Metaphorik. Kapoor lässt sich in kein Schema pressen...

(Berliner Festspiele. Ermöglicht durch den Hauptstadtkulturfonds, Kurator Norman Rosenthal. Martin- Gropius- Bau, Niederkirchner Strasse 7, 10963 Berlin)

Wir haben uns die Ausstellung im Martin-Gropius-Bau angesehen und sind begeistert. Zu sehen sind sehr atmosphärische, ästhetische Arbeiten, die viel Raum zur Interpretation lassen. Wir sind der Meinung, dass sich ein Besuch der Ausstellung unbedingt lohnt und empfehlen allen, die nicht dabei sein konnten, dies nachzuholen: die Ausstellung läuft noch bis zum 24. November.


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