Concept Art mit dem kanadischen Kamerakünstler Jeremy Lynch

Semesteroffener Workshop



Lynch gehört zu den Wenigen auf der Welt, die das Verfahren der Daguerreotypie noch anwenden und beherrschen, es ist wie ein Sprung in eine Zeitmaschine: Jedes Bild ist ein Unikat. Die Arbeit beginnt mit dem sehr aufwendigen Polieren der Silberplatten auf die nach Bedampfen mit Chemikalien das Bild aufgezeichnet wird. Es gibt kein Negativ. „Kunst hat nie die Vervielfältigung gesucht. Vielmehr schließt Lynch in seiner Arbeit die Vervielfältigung gezielt aus.

Der Prozess der Fotografie, die Entstehung eines Bildes steht im Vordergrund“ erklärt Prof. Egbert Idler. Unsere Studenten arbeiten in dem Workshop nach einem Verfahren, das 1839 von Daguerre erfunden wurde: Das Fotografieren auf Chromsilberplatten, das spätere Überpolieren und das Ablichten neuer Motive auf derselben Platte. Jeremy Lynch hat zuletzt an seinem Projekt „The Human – ein Daguerreotypie Projekt“ gearbeitet: „Working on this project, what afford us to do is to meet people, face to face, human to human. Getting away from the internet, getting away from cell phones and all that, meeting the people eye at eye.“


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