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Donnerstag, 14. Mai 2009 – Fünf Stunden und gefühlte 9847 Fotos später
Etwa fünf Stunden und gefühlte 9847 Fotos später haben wir uns gestern
wieder auf dem Gut Klein Bollhagen eingefunden, um einen ersten
Überblick über die Bilderflut zu erlangen. Mithilfe verschiedener
Festplatten, Memorycards und Speichersticks wurde jedes Foto gesichert,
bevor alle in ihren Gruppen wieder ausgeströmt sind in die Umgebung.
Weil wir dieses Mal mit rund 20 und nicht mehr nur acht Personen angereist sind, mussten sich die einzelnen Gruppen auf verschiedene Hotels der Region aufteilen. Nur die Masterstudenten haben die Ehre, auch weiterhin die Annehmlichkeiten des Schaperschen Gutes über sich ergehen zu lassen – inklusive der vom Hausherrn selbst zubereiteten Mahlzeiten. Tag 1 endet also – wie befürchtet – viel zu schnell.
Um den zweiten Tag etwas mehr auszukosten haben wir heute früh den Sonnenaufgang am Strand beobachtet (in diesem Fall ist „beobachten“ als Äquivalent für „fotografieren“ zu betrachten). Zwar mussten wir dafür schon um 4 Uhr raus aus den warmen Gänsedaunen, aber der Moment der aufgehenden Sonne ist doch immer wieder so bezaubernd, dass es sich lohnt den inneren Schweinehund besiegt zu haben. Außerdem können wir so auf dem Rückweg gleich die Frühstücksbrötchen an der immer geöffneten Tankstelle holen.
Im Großen und Ganzen geht es heut weiter wie gestern: Fotos, Fotos, Fotos. Einziger Unterschied: Wir lernen die wichtige Information: Fotografiere niemals – aber auch wirklich niemals – im JPEG-Format.
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