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Dienstag, 20. Januar 2009: Endpräsentation!
Das Frühstück fällt heute etwas ruhiger aus – der Schlafentzug steht dann doch den meisten ins Gesicht geschrieben.
Dr. Schaper verzeiht es uns und entlässt uns sogar vorzeitig, damit wir noch letzte Vorbereitungen treffen können, bevor die Presse aufläuft. Gestern haben wir noch entschieden, dass Tim und Sarah unsere Ergebnisse präsentieren werden und üben die zwei nochmal im Schnelldurchlauf ihren Auftritt.
Um kurz vor zehn treffen dann tatsächlich zwei Journalisten auf dem Gut ein und uns ist klar, jetzt wird es ernst. Ob der Verein und die Presse unser Ergebnis als solches anerkennen wird? Eher zufällig hat es der Claim „Timeless Treasures.“ auf die von Jonathan und Aria designten Anzeigen und Plakate geschafft und macht sich dort – in unseren Augen – sehr gut. Locker bis angespannt lassen wir die Grußworte aller Beteiligten zu Beginn des Treffens über uns ergehen und verfolgen dann gespannt die Präsentation, immer mit einem Blick auf Gast- und Auftraggeber. Nachdem unsere Analyse auf wohlwollendes Nicken stößt, sind wir gespannt auf die Reaktionen zu Claim und Anzeigengestaltung und werden nicht enttäuscht: Dr. Schaper und Vereinsvorsitzender Kurbjuhn brechen geradezu in Jubel aus und sind hellauf begeistert von den „zeitlosen Schätzen“ der Region. Noch am Konferenztisch wird Projektleiterin Catharina beauftragt, den Claim für zahlreiche Produktgruppen schützen zu lassen und Kurbjuhn verspricht: „Damit werden wir weiterarbeiten.“
Nach anschließender Diskussionsrunde mit den Journalisten machen wir mit unserem Gastgeber einen letzten Rundgang über das Gut – unfassbar, dass jetzt vier Tage tatsächlich schon wieder vorbei sein sollen. Als Stärkung vor der Abfahrt hat Dr. Schaper noch eine Suppe für uns gekocht und so haben wir noch ein bisschen Zeit, uns für die Gastfreundschaft zu bedanken. Dann aber heißt es schon wieder Koffer packen – wir müssen die heimeligen Ferienhäuser zurücklassen und den Zug in Richtung Heimat und Alltag besteigen. Während im Zug schon wieder das Arbeitsfieber ausbricht und Seminartexte ausgepackt werden checken wir in Gedanken schon den Terminplan für die nächsten Monate ab – auf der Suche nach einer Lücke, die das Gut Klein Bollhagen mit Urlaubsatmosphäre füllen könnte…
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