07.03.2018 | 19 h: Spielend die Welt verstehen, ertragen oder verändern

Die modernen Gesellschaften und Unternehmen unterliegen einem ständigen Veränderungsprozess. Dieser wirkt auf viele Menschen immer unsicherer, komplexer und mehrdeutiger.



Die wirtschaftlichen Lösungs- und Optimierungsansätze des Homo oeconomicus scheinen an ihre Grenzen zu stoßen. Kreative und innovative Konfliktlösungsansätze können über den Weg einer spielerischen Metaebene erschlossen werden. Vielleicht ist es Zeit, sich mehr mit dem Homo ludens, dem spielenden Menschen zu befassen. Das wollen wir an diesem Abend tun, in Theorie und Praxis.

Vortrag und Diskussion mit Jens Junge.

Wenn doch fast alles Spiel ist, dann ist es an Zeit, sich mit diesem Grundphänomen intensiver zu befassen. Seit der Sprachentwicklung des Homo sapiens gibt es auch den Homo ludens in jedem von uns, mal mehr, mal weniger. Und wenn wir Menschen nicht Brett- und Kartenspiele, Computerspiele oder Mobile Games spielen, dann vielleicht Musikinstrumente oder Theater und wieder andere verfallen den Sportspielen. Unsere Kultur und Gesellschaft braucht Spiele und Spiele
formen unsere Kultur und Gesellschaft. Wie erfindet man Spiele?

Christwart Conrad erzählt: "Brettspiele: Erfinden für den Spielmarkt - Grundlagen für Spieleerfinder"

Nach dem Gespräch über das Phänomen Spielen, darf auch im Anschluss daran gespielt werden. Natürlich freiwillig, sonst bringen Spiele keinen Spaß. Wer möchte, kann sein Lieblingsspiel mitbringen, ansonsten haben wir spannende Brettspiele dabei.



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