20.02. (DIS)ORDER – Fotografie Vernissage

Die Ausstellung (DIS)ORDER zeigt Bildserien und Einzelwerke der Studierenden im B.A. Fotografie, 5. Semester.



(DIS)ORDER: Ausstellung von Studierenden des B.A. Fotografie der design akademie berlin, SRH Hochschule für Kommunikation und Design.

Vernissage:    Dienstag, 20. Februar 2018, 19:00 Uhr
Ausstellung:   21. Februar bis 23. Februar 2018, 10:00–17:00 Uhr, Eintritt frei

Ort:   design akademie berlin, SRH Hochschule für Kommunikation und Design, Aufbaus Haus am Moritzplatz, Prinzenstr. 84.1 (Aufbauhaus), 10969 Berlin, Foyer 1.OG

 

Die Ausstellung (DIS)ORDER zeigt thematische Bildserien und Einzelwerke der Studierenden der Fotografie der design akademie berlin als Ergebnis der Seminarklassen von Prof. Sebastian Denz „Konzeptuelle Fotografie“ und Franziska Ritter & Tobias Kunz „Ausstellungsgestaltung“.

In ihren Werken setzen sich die Studierenden fotografisch und räumlich-inszenatorisch mit dem Spannungsverhältnis von „Ordnung“ und „Unordnung“ auseinander. Zu sehen sind acht individuelle Positionen, die sich mit Fragen der (Dis)Balance zwischen realen und virtuellen Welten, Fremd- und Eigenwahrnehmung, (Ent)Täuschung, Gleichzeitigkeit und Zeitlosigkeit, Räumen und Oberflächlichkeiten beschäftigen.

Studierende: Adrian Abel, Max Fortmüller, Dorothea Halbig, Leonie Kircher, Alexandra Meister, Gabriela Morales Gonzalez, Dominik H. Müller, Evran Öztürk

 

Die acht Arbeiten im Überblick:

In seinem Werk „DER MENSCH ZWISCHEN HARMONIE UND CHAOS“ konfrontiert sich Max Fortmüller mit seinem innersten Ich. Seine Selbstporträts spiegeln die Wahrnehmung von Emotionen wider und fordern den Betrachter mit eigenen und fremden An-Sichten zur Reflektion auf.

Dorothea Halbig setzt sich in ihrer Arbeit „ZERRÜTTET“ mit dem Thema Eigen- und Fremdwahrnehmung auseinander mit Fokus auf die Fragilität von Identität. Ihre fotodynamischen Werke greifen die Flüchtigkeit von Körpern auf.

Ausgehend von dem mexikanischen Sprichwort „Enmascarados“ zeigt Gabriela Morales Gonzalez gleichnamige Serie Menschen mit unterschiedlichen Masken. Sind Menschen in Maskierung, die ihr Gesicht verdecken und sich dem direkten Blick zunächst entziehen, letztendlich unverstellter?

In der Fotoserie „WARM UP“ beschäftigt sich Alexandra Meister mit heranwachsenden Jugendlichen im sportlichen Kontext und untersucht das Spannungsfeld zwischen „Order“ und „Disorder“. Wird der junge Mensch hier einerseits diszipliniert und eingeordnet oder hat das andererseits störenden Einfluss auf seine Entwicklung zu einem unabhängigen, eigenständigen Individuum?

Vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung und Virtualisierung untersucht Adrian Abel mit seiner Arbeit „TAKE CARE OF YOUR MIND!“ das dystopische Potential utopischer digitaler Welten. Wird die digitale Welt, der wir ein utopisches „Alles ist möglich und besser“ zuordnen, am Ende der realen, greifbaren Welt übergeordnet?

Durch die tägliche Social Media Konfrontation in einer scheinbar aufgeklärten Welt voller Akzeptanz und Toleranz stellt Dominik H. Müller mit seiner Fotoserie „SUPERFICIALITY“ das vermeintlich „Soziale“ in Frage. Der Betrachter wird durch seine Bildserie mit sozialen „Grenzfällen“ aufgefordert, über seine eigene Oberflächlichkeit und seine etablierten Idealbilder nachzudenken.

Evran Öztürk greift die Frage auf, inwieweit im vermeintlichen Chaos eine Ordnung steckt. Seine Serie „CHAOS IN ORDNUNG“ zeigt Stroboskop-Fotografien von Jongleuren und ihren Objekten in Aktion. Sichtbar wird das Spannungsverhältnis zwischen einem scheinbar chaotischen Zustand und höchst präzisen Bewegungsabfolgen, das zu ungewöhnlichen Bewegungsskulpturen führt.

„HOW NOW IS SOON?“ von Leonie Kircher spielt mit der zeitlichen Aufhebung der Raum-Ordnung und den Besuchererwartungen an eine Ausstellung. Durch Ecken eigentlich dem Blick entzogene Folgeräume werden in ihrer Arbeit vorgespiegelt und fotografisch festgehalten. Das „Now“ und das „Soon“werden gleichzeitig erfahrbar gemacht, die Raum-Order aufgehoben.



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